Asthma bronchiale - Interview mit Prof.Dr.med. Dreher

Das Asthma bronchiale ist eine schon sehr lange bekannte Erkrankung der Atemwege. Ca. 5% der Erwachsenen und ca. 10% der Kinder leiden an einem Asthma. Die Zahlen nehmen leider immer weiter zu. Ursache hierfür sind Schadstoffe die in die Bronchien gelangen, wie Tabakrauch, Pollen und aber auch Schadstoffe die in unserer Luft durch zunehmende Luftverschmutzung vorkommen. Nicht zu vergessen Allergien die durch Pollen und Chemikalien ausgelöst werden. Ca. 5000 Todesfälle in jedem Jahr sind auf das Asthma zurück zu führen. Tendenz, steigend.

Was ist Asthma? Wie wird es diagnostiziert? Was sind die Therapien bei Asthma? Über diese Fragen sprach ich mit Herrn Prof. Dr. med. Michael Dreher vom Uni-Klinikum in Aachen.

Prof. Dr. med. Dreher leitet seit Januar 2013 die Sektion Pneumologie am Universitätsklinikum Aachen. Zuvor war Prof. Dr. Dreher als Oberarzt in der Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Freiburg tätig.

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Was Sauerstoffpatienten beachten müssen, um Verbrennungen zu vermeiden

Mehr als 160.000 Menschen sind hierzulande aufgrund einer chronischen Atemwegserkrankung auf eine   Langzeit-Therapie mit Sauerstoff angewiesen. Während in normaler Raumluft die Brandgefahr gering ist, steigt sie in einer mit Sauerstoff angereicherten Umgebung deutlich an. Daher sind Sauerstoff-Therapie-Patienten besonders brandgefährdet und es passieren immer wieder fatale Unfälle mit lebensgefährlichen Verbrennungen in Gesicht und Atemwegen.

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COPD als systemische Erkrankung sehen

Die COPD ist grundsätzlich eine schwere und fortschreitende Lungenerkrankung. Die Abkürzung COPD dient hier als Sammelbegriff für obstruktive Lungenerkrankungen, wie der chronisch obstruktiven Bronchitis, das Lungenemphysem und auch das chronisch obstruktive Asthma gehört dazu. Zunächst tritt bei körperlicher Belastung (Treppen steigen, schnelles Laufen oder Radfahren) Atemnot auf und im fortgeschrittenen Stadium kommt es aber auch schon in Ruhe (sitzen oder liegen) zur Atemnot! 

Betrachten wir unseren Körper als ein geschlossenes System (mit zwei offenen Stellen. Zum Einen für die Zufuhr von Nährstoffen und zum Anderen für die Abfuhr von Giftstoffen.) wo alle Organe in Abhängigkeit zueinander arbeiten, ist die COPD nicht nur eine Erkrankung der Lunge. Im fortgeschrittenen Stadium kommen weitere Begleiterkrankungen hinzu. Somit handelt es sich bei der COPD um eine Systemerkrankung. 

Weitere Begleiterkrankungen können sein: Infektionen in den Atmungsorganen, psychische Störungen wie Angst- und Depressionszustände, Schlafstörungen, Harninkontinenz, Erkrankungen des Herz.- Kreislaufsystems, Störungen im Bewegungsapparat, Lungenkarzinom sowie Störungen des Stoffwechsel.

 

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Neue Selbsthilfegruppen bei COPD&Lunge

Aachen – Hof und Aachen – Selb: Seit dem 1. Juni 2014 wird die Patienten- und Selbsthilfeorganisation COPD&Lunge e. V. um zwei Selbsthilfegruppen für Menschen mit Lungenerkrankungen in Bayern verstärkt. „Wir freuen uns sehr über die Verstärkung unserer Organisation, durch die beiden Selbsthilfegruppen in Hof und Selb.

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Umfrage „Atemnot bei Wetterumstellung und Gerüchen“ auf COPD&Lunge gestartet

Aachen den, 28.März 2014,

in Gesprächen mit atemwegserkrankten Menschen hört man immer wieder Sätze wie „Ging es dir gestern auch so schlecht, als sich das Wetter geändert hat?“ Oder sie berichten, dass Gerüche, wie Parfüm oder Düfte, die in unserer Umwelt, tag täglich vorkommen, zu einer Atemnot führen. Wird so etwas bei einer Untersuchung erzählt, erntet man hier und da ungläubiges Staunen. So mancher schiebt es dann auf die Psyche. Beschäftigt man sich aber mit dem Thema ausführlicher, dann hört man, das viele Erkrankte noch nicht mal ihr Essen selber kochen können, weil die Kochdämpfe zur Atemnot führen.

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