Für Grippeimpfung ist es noch nicht zu spät

Seien allerdings schon erste Symptome zu spüren, komme eine Impfung zu spät. Wie eine Grippesaison verläuft, lässt sich nach seinen Worten nicht vorhersagen. "Die geschätzte Zahl der arztpflichtigen Influenzaerkrankungen wie auch die Zahl der der Influenza zugeschriebenen Todesfälle kann von Saison zu Saison stark schwanken", sagte er.

Im Jahr 2010/11 waren etwa 160 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Grippeerkrankung gemeldet worden. Schätzungsweise 2,1 Millionen Menschen gingen wegen Influenza zum Arzt, etwa 4.700 mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Meist beginnt die Grippewelle in Deutschland zwischen Ende Dezember und Februar, wie Burger erklärte.

Warum die Erkrankung vor allem im Winter auftrete, dazu gebe es verschiedene Vermutungen. "Influenzaviren sind in kühler trockener Luft stabiler und werden besser übertragen. Außerdem wird vermutet, dass das Immunsystem im Winter, zum Beispiel aufgrund geringerer Sonneneinstrahlung, weniger schlagkräftig ist als im Sommer und die Atemwege bei trockener Luft anfälliger für eine Virusinfektion sind", erläuterte er. Ein weiterer Grund könne sein, dass man im Winter weniger durchlüfte.

Der beste Zeitraum für eine Impfung sei von Oktober bis November, sagte der RKI-Präsident. "Am besten trägt man sich das jetzt schon fürs nächste Jahr in den Kalender ein", riet er. Die Ständige Impfkommission (Stiko) am RKI empfiehlt eine Grippe-Schutzimpfung für über 60-Jährige, Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Multiple Sklerose , für medizinisches Personal oder Personen, die viel Kontakt mit anderen Menschen haben. Die Impfung, deren Kosten oft die Krankenkassen übernehmen, ist nach zehn bis 14 Tagen wirksam.(dapd)

Quelle: www.epochtimes.de

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